Jenseits der Scores

Ein völlig neuer Ansatz zum Thema Golfpsychologie findet sich in »Jenseits der Scores«. Die ersten 80 Seiten können Sie hier kostenlos herunterladen.

»Ein Golfclub gleicht einem Zenkloster ohne Meister. Käme einer, so würden die meisten Mitglieder ihn verjagen oder austreten.«
Thomas Zacharias

Score, Handicap und Platzierungen gelten beim Golf als Maßstäbe des Erfolges. Doch nur die wenigsten planen eine Karriere als Tourspieler. Wäre es da nicht schade, wenn wir uns in den unzähligen Stunden auf dem Golfplatz ausschließlich darin übten, einen Ball mit wenigen Schlägen in einem etwas größeren Loch unterzubringen? Dieses Buch handelt deshalb nicht davon, wie wir unser Leben dem Training, sondern wie wir das Training unserem Leben widmen können. Die Japaner nutzen hierzu verschiedene Künste wie Bogenschießen, Schwertkämpfen oder Aikido. Sie haben erkannt: Meister einer Kunst können ihr Wissen auch auf andere Disziplinen und den Alltag übertragen. Verglichen mit den fernöstlichen Kulturen reiben wir uns im Westen gerade erst die Augen, wenn es darum geht, höhere Bewusstseinsstufen zu erreichen. Mit dem Golfspiel besitzen wir jedoch ein ideales Hilfsmittel, Persönlichkeit und Charakter zu formen: Höhen und Tiefen wechseln in schneller Folge, wir treffen dauernd auf unsere Grenzen und können sie hin und wieder überschreiten. Im Gegensatz zu den asiatischen Künsten wird das Durchhalten beim Golfspielen durch den Genuss erfolgreicher Golfschläge erleichtert. Die Belohnungen in Form gelegentlicher Traumschläge bergen jedoch auch eine Gefahr: Die meisten Golfer spielen jahrelang, ohne je die Möglichkeit der Weiterentwicklung zu entdecken. Ihre ständige Suche nach technischen Geheimnissen ist Ausdruck ihres Irrglaubens, bessere Schläge oder niedrigere Scores führten zu der ersehnten Befriedigung. Doch genau dadurch verfehlen sie ihr Ziel. Viele Golfer nehmen das Spiel zu ernst und verderben dabei sich und ihren Mitspielern den Spaß. Sie scheinen nie gut genug zu spielen. Sie werden wütend, benehmen sich schlecht, jammern, betrügen sich selbst und andere. Wie man scort, ist nur ein Aspekt des Spieles, doch für manche scheint er der Einzige zu sein. Beim Golf wie im Alltag könnte man glauben, es ginge nur um messbare Resultate, und was man selbst sei, wäre gleich bedeutend mit dem, was man erreicht. Auf diese Weise wird das Golfspiel zum Ersatz statt zum Mittel der Persönlichkeitsentwicklung. Wie sonst ließe sich erklären, dass auf den Golfplätzen so viele Menschen herumlaufen, die unzufrieden sind, neidisch, verängstigt, wütend oder verzweifelt? Auch psychologische Techniken wie Autosuggestion und richtiges Atmen, autogenes Training oder positives Denken werden nicht die Ursachen unserer Unzufriedenheit beseitigen. Wer sich psychologisch verbessern möchte, die Arbeit an der Persönlichkeit jedoch umgehen will, sucht nach einer Abkürzung, die es nicht gibt: Ohne die richtige Einstellung sind psychologische Techniken fast wertlos. Der Weg, der in diesem Buch beschrieben wird, kennt keine Abkürzungen; er gleicht einer Odyssee, einem langen Prozess mit vielen Schwierigkeiten. Ich nenne ihn den Weg des Meisters. Schon während des Weges – und nicht erst am Ziel – stellt sich eine tiefe und dauerhafte Zufriedenheit ein. Diese Zufriedenheit hat eine völlig andere Qualität als die in Panik und Wut eingebetteten Episoden oberflächlichen Vergnügens, mit denen wir uns sonst zufrieden geben. Angst und Ärger werden die Grundlagen entzogen, je mehr wir uns von unserer Eitelkeit und unseren Erwartungen lösen. Ausreden, Jammern und Selbstmitleid werden überflüssig, sobald wir die Verantwortung für unsere Leistungen übernehmen und keine Gerechtigkeit mehr erwarten. Unsere Weiterentwicklung ist gesichert, wenn wir aus Misserfolgen lernen, ohne sie mit unserer Selbstachtung zu verknüpfen. Spieler auf dem Weg des Meisters verkörpern Selbstdisziplin und Gelassenheit. Sie sind geschätzte Mitspieler, weil sie das ausstrahlen, was die meisten zwar als Potential besitzen, aber bisher noch nicht verwirklicht haben.

Das war die Einleitung aus dem Buch »Jenseits der Scores«. Es kann für 25 Euro bei Oliver Heuler bestellt werden (nutzen Sie den Kontakt-Link oben im Menü). Sie erhalten es mit der umfangreichsten Geld-Zurück-Garantie auf diesem Planeten: Sie können das Buch mehrmals lesen, mit dem Signierstift bearbeiten, mit Eselsohren und Notizen versehen, mit Kaffee beschütten (wahlweise auch mit Tee) oder sogar einzelne Seiten herausreißen: Wenn Sie irgendwann zu der Erkenntnis kommen – und sei es nach Jahren –, dass dieses Buch sein Geld nicht wert war, schicken Sie es mir einfach kommentarlos zurück. Ich erstatte Ihnen den vollen Kaufpreis, inklusive Porto. Selbstverständlich müssen Sie auch keine lästigen Fragen beantworten.

Wer reinschauen will, kann hier die erste Hälfte herunterladen (rechte Maustaste): jenseits.pdf (544 kb)

Wer in das Hörbuch (4 Kassetten, 50 Euro) reinhören will, kann es hier als MP3 herunterladen (linke Maustaste): jenseits.mp3 (560 kb)

1 Kommentar

1 Gerald { 08.21.08 at 06:51 }

Eine kleine Geschichte, die mir zum Lachen über den Luftschlag wieder einfiel: Ich war mit meinen Kindern (7 und 5 Jahre) auf dem Fun-Kurs. Mein Ball war im Bunker und mein Schlag beförderte ihn in einen gegenüberliegenden. Mein Sohn rief spontan und freudig: »Du bist wieder im Sand!«
Ich vermutete sofort, dass er sich lustig machen wollte — nein es war wirklich reine Freude und ich brauchte einen Moment diese Freude zu verstehen.

Das Spielen mit Kindern ist bestimmt nicht unproblematisch (Etikette, andere Mitspieler, nicht so zielgerichtetes Spielen), aber wenn man sich darauf einlassen kann und gelassener spielt, kann man einige schöne Momente erleben und viel Freude beim Golfspielen gewinnen.

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Texter Eberhard Kohlhas