Glossar

Golf

Eine Sammlung gewöhnlicher Golf-Begriffe mit ungewöhnlichen Erklärungen.

Abschlag (von Jigger)

Ort von dem der meist auf einem Tee ruhende Ball in Zielrichtung mittels eines Schlägers bewegt werden soll. Soweit die Theorie – in der Praxis ist der Abschlag, und hier besonders der erste, meist ein Ort der Demut, der Schande, des Versagens. Wer hatte nicht schon einmal den Wunsch, nach einem getoppten Ball (auch Plotsch genannt), ebenso wie der Ball, im tiefen Gras zu versinken oder einfach unsichtbar zu werden? Besonders beliebt ist der Abschlag in Anwesenheit von mehr oder minder golfkundigen Zuschauermassen; da werden lockere Übungsschwünge bis zur endgültigen Verkrampfung dargeboten. Der Ball wird mit einer Präzision aufgeteet, wie sie sonst nur von Schweizer Uhrmachern bekannt ist. Im Moment des Ballansprechens jedoch befällt den Spieler eine Art von Amnesie (völliges Vergessen aller Bewegungsabläufe) gefolgt von einer Paralyse (völlige Lähmung von Armen, Hüften, Beinen und Gehirn). Das dadurch verursachte grobmotorische Bewegen des Schlägers führt in 93,5 Prozent aller Fälle zum erwähnten Plotsch. Der Ball setzt 10 cm vor dem Tee auf, hinterlässt dort – und bei den raunenden Zuschauern – einen tiefen Eindruck und verschwindet irgendwo hin. In manchen Fällen bleibt er auch in ca. 4–9 Metern Entfernung liegen – der Gang dorthin ist für den betroffenen Spieler nur noch mit dem Gang zum Schafott vergleichbar.

Erwähnenswert ist auch die häufige Anrufung Gottes am Abschlag, immer wieder wird ein verzweifeltes »Oh, mein Gott« gen Himmel gesandt.

Neben Gott wird sich allerdings auch oft auf einen Mr. Mulligan berufen, der genau wie Gott, die kleinen Fehler übersieht.

Der Abschlag macht vielen Spielern große Freude, sodass sie ihn, bis zu 8-mal wiederholen.

Ansprechen des Balles (von Jigger)

Das Ansprechen des Balles ist nicht nur eine hohe Kunst, sondern auch individuell sehr unterschiedlich, wie die Beispiele einiger prominenter Golfer belegen. Abhängig vom Temperament und Gemütszustand kann es zu interessanten Ballansprachen kommen.

Hermann Hesse:

Ball ! Ich will doch nichts als so zu schlagen versuchen, wie es von selber aus mir heraus will. Warum ist das so sehr schwer.

(sehr frei nach Demian)

Goethe:

Der Weg ist breit, der Weg ist lang

Was ist das für ein toller Drang?

Das Holztee sticht, der Schläger kratzt,

der Ball – er fliegt, der Rasen platzt.

(sehr frei nach dem Hexenchor aus Faust/Walpurgisnacht)

Marquis de Sade:

Lieg still, Du Unwürdiger, erwarte Deine Strafe, leiden sollst Du tausend Qualen – nur zu meinem Wohlgefallen.

(äußerst frei nach »die 120 tage von Sodom«)

Charles Bukowski:

Da liegst Du nun vor mir, mit deinen geilen, blassen Rundungen F***ing Ball, warum nicht gleichso, Du kleines Miststück.

(so war Bukowski nun mal)

Erich Fried:

Es ist Unsinn

Sagt die Vernunft

Es ist Golf

Sagt die Liebe

Es ist Unglück

Sagt die Berechnung

Es ist nichts als Schmerz

Sagt die Angst

Es ist aussichtslos

Sagt die Einsicht

Es ist Golf

Sagt die Liebe

Es ist lächerlich

Sagt der Stolz

Es ist leichtsinnig

Sagt die Vorsicht

Es ist unmöglich

Sagt die Erfahrung

Es ist Golf

Sagt die Liebe

(frei nach »was es ist«)

Bag (von Stefan)

Aufbewahrungs- und Transportbehältnis für die Golfausrüstung. Das Bag ist grundsätzlich immer zu klein und verschluckt Kleinteile wie Bälle, Tees, Schokoriegel etc. Diese setzen sich im Laufe der Zeit als Bodensatz auf dem Boden des Bags ab. Nicht nur deshalb ist es nicht ratsam, in fremden Bags zu wühlen.

Trage-Bag: Perfider Marketing-Einfall der Vereinigung gesundheitsreformgeschädigter Orthopäden. Das Tragen der Ausrüstung soll Sportlichkeit und Vitalität signalisieren. Daher wird das Trage-Bag bevorzugt von männlichen Golfern fortgeschrittenen Alters gegen den Elektro-Trolley eingetauscht.

Chip von (von Wolfgang_P)

Besondere Form des Kurzspiels in der Form, dass der Ball ca.1/3 des zurückzulegenden Weges zum Loch (Ground ZERO) fliegt und dann ca. 2/3 über das Grün rollt. Ein gelungener Chip fällt ins Loch (ZERO). Ein Chip wird nicht geschlagen sondern gelegt. Der Ursprung des Chip, auch Louis legen genannt (Louis Blanc, Legende im Roulettespiel heute mit Tiger Woods auf dem Golfplatz zu vergleichen), stammt vom Roulette: Ende des 19.Jahrhunderts spielte die feine Herrschaft abends im Casino und am nächsten Tag auf dem Golfplatz. Die Bezeichnung »Grün« für den Putt-Bereich ist vom Roulettetisch entliehen.

Im Casino wurde ein »Louis«, im allgemeinen Sprachgebrauch auch »Chip« genannt, aus dem Handgelenk auf das Grün des Roulettetisches geworfen. Ein gelungener Chip, also Louis, war es, wenn dieser auf der ZERO landete. Beim Golfspiel war es nun so, dass die Zocker beim Einlochen vom Vorgrün Wetteinsätze gaben. Ein angesagter Chip auf das Loch wurde mit 20 Franken gewettet, daher hatte sich auch am Roulettetisch der »Louis« mit 20 DM durchgesetzt.

Divot (von Stefan)

Rasenstück, das beim Probeschwung Richtung Fahne geschlagen wird. Größe und Flugbahn des Divots lassen Rückschlüsse auf den späteren Ballflug zu. Somit ist das Divot das Hilfsmittel zur unmittelbaren Schlaganalyse.

Wichtig ist es, möglichst große Divots (aka Schnitzel) herauszuschlagen. Das zeugt von effektivem Krafteinsatz und verhindert das Toppen des Balles.

Divots sollten nie zurückgelegt werden, da diese nur schwer von angewachsenem Rasen zu unterscheiden sind und folglich anderen Golfern den sicheren Stand beim Schwung erschweren. Vielmehr müssen diese deutlich sichtbar mit der Wurzelseite nach oben auf das Fairway gelegt werden, um dem Greenkeeper das Auffinden zu erleichtern.

Eingebetteter Ball (von Wolfgang_P)

Golfball, der sich während des Spiels zur Ruhe unterhalb der Grasnarbe begeben hat; meist in den Herbst oder Frühjahrsmonaten, wenn das weiche nasskalte Fairway in den Morgenstunden zum Verweilen einlädt.

Auch Golfbälle brauchen Liebe. Keine Tee-Time vor dem Frühstück!

Ein allzu heftiger Schlag des Balles vor dem Frühstück, der ihn in schwindelerregende Höhen treibt, wird durch den Ball damit quittiert, dass er nach Auftreffen auf dem Fairway unterhalb der Grasnarbe liegen bleibt und sich nicht weiter bewegt. Er bettet sich in der Grasnarbe ein. Das Auffinden des Balls gestaltet sich schwierig; sollte er dennoch gefunden werden, muss er liebevoll aus seinem Grasbett genommen, gereinigt und nicht weit vom Bett wieder auf das Fairway platziert werden.

Nach dem zu Ende gespielten Loch sollten Sie diesem Ball in Ihrem Bag noch etwas Ruhe gönnen. Nehmen Sie am nächsten Loch einen Frühaufsteherball.

Golf (von Susanne)

Nachdem der Mann über Jahrmillionen hinweg seinen Jagdtrieb ausleben konnte, indem er treffsicher mit einem einzigen Speerwurf einen Säbelzahntiger erlegte oder mit dem Schwung seiner Keule dem Mammut das Lebenslicht ausblies, trat ihm die Zivilisation entgegen. Nun hing das Überleben seiner Familie nicht mehr von der Jagd ab, aber der Trieb blieb. Wohin also damit?

Aus diesem Dilemma fanden die wilden Schotten vor über 300 Jahren einen Ausweg: Sie nahmen ihre Keulen und schlugen damit kleine Kugeln. Das war im Übrigen viel ungefährlicher als das Schlagen nach einem Mammut, die schlugen nämlich manchmal zurück. Diese kleinen Kugeln aber ließen sich brav gefallen, was man ihnen antat. Um dann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und nicht noch ein Spiel mit Speeren erfinden zu müssen, war das Keulenschwingen zielgerichtet: der beste Jäger war der, der die wenigsten Schwünge benötigte, um die kleine Kugel in ein kleines Loch zu befördern.

Mit dem Aufkommen der Technik wurden Keulen, Kugeln und auch der Platz, an dem sich die kleinen Löcher befinden, immer weiter optimiert.

Die relative Ungefährlichkeit dieser Jagd zog bald auch Frauen zu diesem Sport hin. Sehr zum Unmut einiger Jäger, die auch heute noch am liebsten jede Frau ausschließen möchten. Deshalb hängen auch immer noch an einigen Clubhäusern in Schottland Schilder »No women, no dogs« und auch in Amerika gibt es Clubs, die keine Frau betreten darf, die nicht eine Küchenschürze trägt oder wenigstens einen Putzeimer.

Es gibt aber auch Gerüchte, wonach die Heimat des Golfsports gar nicht Schottland, sondern Holland sein soll. Dort nannte man das Keulenschwingen »Kolven« ( = Kolben = Keule = Schläger). Daraus wurde dann irgendwann der Name »Golf« abgeleitet.

Hook (von Susanne)

Sozusagen der gegenteilige Kunstschuss eines Slices. Der Hook startet geradeaus und biegt dann mehr oder minder elegant in eine Linkskurve ab. Interessanterweise erreicht man mit einem Hook nur selten ein benachbartes Fairway, was drei Schlüsse zulässt:

1. Golfplatzarchitekten planen das linke Rough einer Bahn immer etwas üppiger.

2. Ein Hook fliegt grundsätzlich kürzer als ein Slice.

3. Hooker sind von Natur aus nicht so kontaktfreudig wie Slicer.

Letztere Annahme würde bestätigen, warum nur etwa ein Zehntel aller Golfspieler Hooker sind. Um das sensible Ego dieser Minderheit nicht zu beschädigen, wird eine Tendenz zum Hook auch gerne als Zeichen von Talent gewertet.

Welche Rückschlüsse sich daraus ziehen lassen, dass man bei Pros und sehr guten Amateuren selten einen Slice aber jederzeit einen herrlichen Hook bewundern kann, überlasse ich dem geschätzten Leser.

Hook (von Fatman)

Richtig ist: Impulsive Richtungsänderung beim akustischen Vernehmen des Lautsignales »Fore«

Falsch war: Typisches Erscheinungsbild eines Stahlschafteisens nach einem Schwung nahe eines Baumes.

Was den Hook angeht, dagegen gibt’s jetzt sogar eine Versicherung: Hook - Coburg. (Jigger)

Hook-Witz (von Topper)

A couple met while on holiday and fell in love. At the end of their vacation, they began to discuss how they would continue the relationship. »I need to be totally honest with you, Joan, I’m a golf maniac. I live, eat, sleep and breathe golf.« »Well, since were being so honest with each other, I too have a confession,« she said. »I’m a hooker.« Jack pondered this for a moment, and then said, »Hmm, well, it’s probably because your right elbow isn’t close to your side on the downswing.«

Luftschlag (von Susanne)

Nach einem Luftschlag spricht der Golfer so:

»Möchten wollte ich schon, nur dürfen habe ich mich nicht getraut.« (nach Karl Valentin)

Mal eben, der; Aussprache: »mal eben« (von stmp)

Der »Mal eben« ist die Bezeichnung für den letzten Putt. Er wird ausschließlich in 2er, 3er oder 4er-Flights gespielt – in der Regel von dem Spieler, der am nächsten am Loch liegt.

Der »Mal eben« muss mit der Formulierung »Ich mach Mal eben« eingeleitet werden, in diesem Fall darf der Spieler sich straflos mit beiden Füßen in die Puttlinie der Mitspieler stellen. Wird aus dem »Mal eben« ein »Mal eben daneben« oder ein »Mal eben - Sche..e«, hat man automatisch das Recht, alternativ einen neuen »Mal eben« zu spielen oder seinen Putter zum nächsten Abschlag zu werfen.

Push-Slice (von Pilchau)

Dieser oft fälschlicherweise als Fehlschlag verkannte Kunstschlag bietet wohl einer der ästhetischsten Flugbahnen im Golfsport: Eine von Beginn an scharfe Rechtskurve, die sich durch ihre hohe Dynamik und Flughöhe ausgezeichnet für die Jagd auf unerwünschtes Federvieh im tiefen Rough eignet. Es soll talentierte Spieler gegeben haben, die mit einem Push-Slice direkt auf der Nachbarbahn eingelocht haben.

Push (von Pilchau)

Ein nicht ganz perfekt ausgeführter Push-Slice.

Rough, das [sprich Raff] (von Jigger)

Das Rough ist ein mystischer – ja man kann sagen magischer Bereich eines jeden Golfplatzes.

Bälle verschwinden auf völlig ungeklärte Weise, viele Spieler behaupten das Rough wäre das Bermudadreieck des Golfssports – daher der Name Bermudagras.

Immer wieder sieht man im Rough religiöse Menschen bei zeremoniellen Handlungen. Mit Eisen wischen sie, langsam allein oder in Gruppen wandernd, den Kopf in Demut gesenkt, durchs hohe Gras. Mit ihren Beschwörungsformeln wie »Zum Teufel«, »Verdammt, ich habe ihn doch landen sehen, Ich hab ihn, … ne, doch nicht«, und »Das gibt’s doch nicht!« rufen sie fremde Götter an.

Wie tief sollte Rough sein? Nun, das kommt auf den Härtegrad des Spielers an – für einen echten Golfmacho ist alles unter 15 cm Grashöhe »Fairway«.

Als Faustregel gilt jedoch: bis 5 cm Semirough, bis 5 Meter Rough, über 5 Meter Wald.

Schläger legen (von Rainer)

Richtig ist: Positionierung des Golfschlägers, zumeist mit dem Instrument »Hand« in eine ruhende Position außerhalb der Golftasche.

Falsch war: K.O. schlagen des ortsansässigen Disco-Türstehers

Zu dem Thema gibt es ein vieldiskutiertes Buch: »Kraft zum Legen« von Bernhard Langer (Jigger)

Schläger kreuzen

1. Das »Schläger kreuzen« ist eine, dem frühen transsylvanischen Golf entlehnte Methode um auf dem Platz herumkriechende Rentnerflights (meist Untote) zu vertreiben. Man halte zwei gekreuzte Eisen vor die Untoten und rufe mit fester Stimme »Weiche Satan!« Sollte dies zu keinem Ergebnis führen, kann man wahlweise geweihte Hostien (z.B. Titleist Holy XL) vorzeigen. Falls auch dieses Mittel versagen sollte, kann man die Untoten nur noch besiegen, in dem man ihnen ein silbernes Tee ins Herz sticht. Dies sollte man aber tunlichst nicht auf dem Grün machen, da die Untoten zu unschönen Aschehaufen werden, die den Spielspaß arg trüben können. Wozu gibt’s denn eine Drop Zone? (Jigger)

2. Rechtwinklige Begegnung mit einem auf Wanderung befindlichen Golfschläger. (Rainer)

3. Kreuzungen von Putter und Wedge zu folgenden Ergebnissen geführt:

1. Generation Wutter + Pedge

2. Generation Wetter + Pudge

danach konnten keine lebensfähigen Schlägertypen mehr erzeugt werden.

Durch wildes Kreuzen von Driver, Putter, Wedge und Chipper entstanden jedoch interessante Kombinationen wie: Dripper, Pupper, Dridge, Chiver, Wipper und besonders, der von vielen Spielern völlig unterschätzte Drutter, die Kombination von Driver und Putter, mit dem es erstmals möglich ist einen 270 Meter langen Putt zu bewerkstelligen.

Wer weitere Kreuzungen kennt, kann bei meinem kleinen Gewinnspiel einen Original Callaleist Dritching Pudge gewinnen, der seine volle Leistung beim Spiel aus dem Treibsandbunker zeigt. (Jigger)

Anmerkung von Loge:

Bei den Kreuzungen gilt es die Mendelschen Regeln zu beachten, denn bei eigenen Kreuzungsversuchen kann man Folgendes feststellen: Nach dem 3. Mendelschen Gesetz, dem so genannten Unabhängigkeitsgesetz, wird bei einer Kreuzung zwischen einem Putter (puttozygote) und einem Driver (drivozygote) eine Neukombination entstehen, da der drivozygote und puttozygote sich in mindestens 2 Merkmalen unterscheiden (der Putter hatte einen hellen Griff und war viel billiger). Diese Neukombination kann der erwähnte Drutter sein, es ist aber auch ein Priver möglich, der einfach nur Nachteile hat und oft auch BallesteroPriver genannt wird, denn er wird nur von einer Person gespielt, die auch der Namensgeber ist.

Slice (von Stefan)

Kunstschuss, der ein Höchstmaß an Koordination erfordert. Der Ball startet geradeaus, um am Ende der Flugbahn eine mehr oder weniger starke Rechtskurve zu fliegen. Dieser Schlag ist ideal geeignet, um rechts liegende Hindernisse zu umspielen oder auch Bahnen mit Dogleg rechts zu meistern.

Zugleich dient er der Kontaktaufnahme mit Golfern auf Nachbarfairways und fördert damit das Zusammenleben der Golfgemeinschaft.

Bei professionellen Spielern und Trainern verliert sich die Fähigkeit zum Schlagen eines Slices. In jeder Übungsstunde werden sie durch das naturgegebene Talent ihrer Schüler schmerzlich an das eigene Unvermögen zur Ausführung dieses anspruchsvollen Schlages erinnert.

Statt jedoch an den Ursachen ihrer eigenen Schlagfehler zu arbeiten, versuchen so genannte Pros, diesen wundervollen Schlag auszumerzen: siehe Forumsbeitrag von oh.

Durch die Arbeit der Pros ist der Slice ernsthaft in seinem Bestand gefährdet.

Socket (von Loge, momentan Experte auf diesem Gebiet)

Ein besonders schwer zu spielender Schlag, der häufig von sehr talentierten Spielern ausgeführt wird. Hierbei trifft der Schläger den Ball mit der Schafteinmündung des Schlägerblatts.

Wird oft verwendet um lästige Fotografen, die rechts neben dem Spieler stehen, außer Gefecht zu setzen oder um gegen die Langeweile von Sweet-Spot Treffern zu kämpfen.

Slicer sind die stillen Bewunderer der Socket-Spieler, da nur Sockets diese Rechtswinkel erzeugen können.

Toppen (von Hermits)

Der Schläger trifft den Ball über dessen Äquator. Häufig von Spielern höheren Handicaps benutztes Mittel, um mit einem Wedge den Ball 15 bis 40 Meter hinters Grün zu befördern.

Schenkt man führenden Golfhistorikern Glauben, so raffte dieser Schlag im späten 19ten Jahrhundert in Schottland mehr Schafe dahin als die Maul- und Klauenseuche Anfang des neuen Jahrtausends. Im deutschsprachigen Raum auch als Dackeltöter bekannt.

Yip (von Amaurose)

Auch Whisky-Finger genannt. Unfähigkeit, Bälle auch aus kürzester Entfernung in das dafür vorgesehene Loch zu befördern; oder: entstehen seltsamer Erscheinungen wie das Lebendigwerden des Putterschafts oder die Vergrößerung des Golfballs bis auf Über-Lochgröße. Vermehrter Yip führt zu Depressionen, Alkoholsucht (mit Verschlimmerung des Yip) sowie zu zahlreichen Lachkrämpfen der Lochspielgegner. Bei chronischem Auftreten Therapieversuch mit Broomstickputter. Es soll aber auch unheilbare Fälle gegeben haben.

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Texter Eberhard Kohlhas