Didaktik

Golfdidaktik

Im April 2008 habe ich vor 100 Ausbildern der PGA einen Vortrag zum Thema »Didaktik« gehalten:

 

3 Kommentare

1 Nick { 05.20.08 at 22:25 }

Ich habe mir das Video zur Gänze angesehen und war erstaunt darüber, dass dies ein Vortrag für Ausbildende war. Müssen diese einen Beitrag bezahlen? Wenn ja gibt es dann auch bei Vorträgen von Herrn Heuler auch eine “Geld Zurück Garantie”? Beeindruckend wie oft in einem “Didaktik” Vortrag das Wort Ich gefallen ist. Anekdoten über Golfschüler in Gegenwart von erfahrenen Golflehrern zur Illustration von Didaktik zu verwenden hat mich an Erzählungen von Rundenerlebnisse von Handicapgolfern im Clubrestaurant erinnert. Den Inhalt des Vorgetragenen hätte ich grundsätzlich als Wissensstand eines Ausbildenden der PGA of G vorausgesetzt. Da kam eigentlich nichts was man sich nicht als an der Vermittlung des Golfsports Interessiertem durch eigene Recherche mühelos aneignen kann. Sollten die anwesenden Ausbilder aus diesem Vortrag neue Erkenntnisse der Wissensvermittlung erhalten haben, muss man sich dann doch Sorgen um den von Herrn Heuler so hochgelobten Ausbildungsgrad der PGA of G machen. Nachdem ich davon ausgehe, dass ein diplomierter Golflehrer über die biomechanischen Abläufe des Golfschwungs gut Bescheid weiss, halte ich es für sehr erstrebenswert, dass zukünftig erheblich mehr Wert in der Ausbildung darauf gelegt wird, dem Golflehrer didaktische Techniken und Methoden beizubringen, damit diese ihr Wissen produktiv an den zu Lernenden weitergeben können. Der Golflehrer ist laut Herrn Heuler eine Art (Psycho)-Therapeut. Diese müssen 100te Stunden selbst in Therapie gehen, um den Beruf auszuüben. Wäre das ein Ansatzpunkt für Golflehrer? Selbst mindestens 100 Stunden nehmen, damit man das Diplom bekommt?

Empathische Grüße vom

dilletierenden Golfenthusiasten Nick

2 Thomas Zacharias { 05.22.08 at 06:48 }

Lieber Nick.

Ich las zuerst Deinen Kommentar und sah dann den Vortrag. Danach konnte ich Deine Kritik nicht nachvollziehen. Ich fand alles sehr unterhaltsam, humorig und durchaus informativ. Du warst vielleicht nur enttäuscht, weil Du mehr oder etwas anderes erwartet hattest. Aber kein Referent schafft es, ausschlieβlich Dinge zu sagen, die vorher noch kein Hörer gewusst hat. Ich glaube vielmehr, es gab für jeden Hörer genug neues, also bereicherndes zu erfahren. Und wenn es für manchen alten Hasen nur die erfrischende Entdeckung war:

„Ach guck mal, da ist einer, dem geht es genau wie mir. Der kann das nur viel besser ausdrücken.“ Und das ist doch die Hauptmotivation eines ehrlichen Referenten: Er will das was er erfahren, erkannt und verstanden hat, mit seinen Kollegen teilen.

So entsteht das wohltuende Gefühl von fachlicher Verbundenheit, gegenseitiger Wertschätzung und eine Basis für weiteren gemeinsamen Fortschritt.

Und das gelingt Oliver, so finde ich, auf höchstem Niveau

3 Günter Fischer { 05.23.08 at 21:52 }

Lieber Thomas,

>>>So entsteht das wohltuende Gefühl von fachlicher Verbundenheit, gegenseitiger Wertschätzung und eine Basis für weiteren gemeinsamen Fortschritt.
Und das gelingt Oliver, so finde ich, auf höchstem Niveau<<<

Bei aller Hochachtung vor Euren Leistungen,es fehlen mir einfach die Worte zu diesem Niveau.

Schaltet man sein Ego ab und will versuchen einen Eindruck, zu dem Dargebotenem wieder zugeben,
bleiben mir Zweifel, denn ein Niveau hattest Du nun schon vorgegeben.
Gelänge es aber einem Betrachter, euer Niveau argumentativ zu übertreffen, würdet Ihr Euch dann auch auf ein anderes Niveau begeben? Oder verweigert Ihr Euch dem angestrebten Fortschritt?
Mir scheint, die Fachliche Verbundenheit gilt hier nur für Euch beide und es will dabei kein wohltuendes Gefühl aufkommen.

LG,Günter

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