Bunkerschläge

In der Serie ohne »Skript und Schnitt« habe ich jetzt auch den Standard-Bunkerschlag behandelt.
Leider hatte ich das Mikrofon nicht ordentlich an meinem Polohemd angebracht und deshalb gibt es manchmal etwas unangenehme Knacker. Ich werde mich bemühen, die beim nächsten Video zu vermeiden. Der Kameramann von vorne hatte hier seinen ersten Auftritt und ich habe es versäumt, ihm ein Stativ zu geben. Auch das wird zukünftig besser. Gleichwohl hoffe ich, dass für den ein oder anderen etwas dabei ist.
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6 Kommentare

1 Werner Riedl { 09.03.08 at 20:58 }

Einfach, verständlich und wie ich glaube auch erfolgreich.
Zu den Kommentaren von Golfern (überhaupt von Menschen) die nicht verstehen, dass alleine das Endecken eines Problems (Fehler) schon eine Lösung bietet, denen ist nicht zu helfen.
Es gab, gibt und es wird immer genug geben die aus der Geschichte nichts gelernt haben, lernen und lernen werden.
Lg Werner Riedl

2 Marc Suxdorf { 09.09.08 at 09:51 }

Hallo Oliver

Stefan Quirmbach scheibt hier,

http://f3.webmart.de/f.cfm?&id=2870258&r=threadview&t=3388259&m=16318944#16318944

dass bei modernen Wedges die Schlagfläche nicht geöffnet werden muss. Dies würde obendrein die meisten Normalgolfer irritieren.

Wie stehst du zu dieser Aussage?

Vielen Dank für die sehr schönen Videos und liebe Grüße

Marc

3 admin { 09.09.08 at 10:40 }

Quirmbach schreibt: »Ich weiß auch nicht, warum das Öffnen immer wieder (und immer noch) propagiert wird.«
Ich kann es ihm sagen: Wenn der Ball links liegt — was er ja auch fordert —, zeigt und bewegt sich die Schlagfläche schon nach links. Der Ball würde also deutlich links vom Ziel landen, auch bei Susi Sorglos. Das gleicht eine offene Schlagfläche aus.

4 Oliver Heuler { 04.29.09 at 06:40 }
5 James Breitenstein { 06.01.09 at 22:27 }

Das ist das erste Video mit dem ich nicht ganz übereinstimme.

Ich finde deine Ausholbewegung zu weit, du sagst der Schlag sei auf ca. 15 Meter, und du bist relativ voll aufgedreht, mit angewinkelten Händen von ca 90° (also in etwa wie beim vollen Schwung)

Jetzt frage ich mich, wie willst du die weite dosieren, wenn du bei 15 Metern schon einen vollen Schwung machst, etwa einfach einen schnelleren oder langsameren Durchschwung machen, oder gar die menge Sand die man mitnimmt verändern?

Ziemlich gegen Ende des Videos sagst du wie Tiger Woods sie spielt, und zwar mit immer der gleichen Menge sand und zwar wenig, und das er seinen Rückschwung dosiert, ähnlich wie bei einem Pitch.

Ich persönlich spiele sie genau so, will nicht heissen ich bin so gut wie Tiger, aber ich finde es Schlichtweg einfacher, ich kann so eine kurze ausholbewegung machen. Bei einem Schlag auf 5 Meter( dort mache ich dann die Schlagfläche Stark auf), dann auf 10 etwas weiter ausholen, immer noch offene Schlagfläche, dann auf 15 schon fast square, je nachdem wie hoch ich sie halt brauche, zudem will ich betonen, dass ich meine Ausholbewegung mit toten Händen mache (oder auch passiv), ich meine damit das ich sie nicht bewusst anwinkele, und dann den ball spät schlage, Hände also recht weit vorm Ball.

Übrigens kann ich damit sehr viel Backspin erzeugen (bei einem Schlag auf 10 Meter sind oft schon 2 meter Backspin mit dabei) wie du auch am Ende deines Videos sagst.

Vorraussetzung dafür ist allerdings, dass der Ball relativ gut liegt, wenn es Sich um ein Ei handelt, muss man natürlich viel Sand mitnehmen.

Ich spiele ein Titleist Vokey Wetch Spin Milled 56° Loft 14°Bounce aus allen Lagen des Grünbunkers und als ball einen ProV1x

Ich finde Golflehrer sollten Grundsätzlichen diesen Schwung lehren, besonders guten spielern, die schon eine gute Pitchtechnik beherrschen.

Noch nebenbei erwähnt will ich sagen das ich auch manchmal einen Bunkerschlag mit viel Sand Schlage der eher flacher aus dem bunker fliegt und rollt, wenn ich z.B. viel Grün habe und den Ball rollen lassen kann, aber Grundsätzlich bevorzuge ich die oben erwähnte Variante da sie mir mehr Kontrolle bietet.

Ausdrücklich will ich erwähnen das es sich hierbei um positive Kritik handelt, hier ist mir einfach nur zum ersten mal etwas aufgefallen wo wir nicht ganz derselben Meinung sind.

Ich freue mich auf ihre Antwort Herr Heuler ;-)

PS: Ich habe das hier sehr schnell abgetippt, für Rechtschreib- und Syntaxfehler entschuldige ich mich.

6 ThZ { 04.08.10 at 16:27 }

Wie immer: Klasse! Unglaublich. Ergänzung von mir: Viele Golfer drücken den Schläger tiefer als nötig in den Sand und wandern dabei mit den Schultern durch den Schwung, sodass der Schlägerkopf nicht wieder aus dem Sand herauskommt.
Dies kann nur dadurch korrigiert werden, dass man den Rumpf nach rechts geneigt hält und auch tendenziell mit dem Gewicht auf rechts bleibt. Ferner werden im Bunker unbewusst alle Fehler aufgescheucht, die zu fetten Treffern führen. Also als erstes das Falsche Schlagen. Dies ist mit Abstand die häufigste Usache dafür, dass Spieler mehrere Versuche benötigen um überhaup aus dem Bunker herauszukommen und dann leider meist mit einem dünnen Fehltreffer auf dem nächsten Abschlag landen.
Dir fällt sicher noch mehr dzau ein…

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Texter Eberhard Kohlhas